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U0211 Balance - Squares

Aufgabenstellung

Erzeuge sechzehn Bilder (Vollbild) mit je drei Quadraten. Position sowie die Größe der Quadrate soll per Zufall definiert werden. Beurteile jedes Bild nach seiner Balance.

Welche neuen Fragen ergeben sich? Was ist zu beobachten? Welche Parameter sind sinnvoll? Stehen diese in einem Bezug? Markieren dein schönstes Bild. Welche Unterschiede ergeben sich zu der Übung mit den Kreisen? Dokumentieren sie ihr Ergebnis in MKDocs.

Lernziel: Gewichte und Schwerpunkte gezielt einsetzen

Umsetzung

text Alle drei Quadrate befinden sich eng gruppiert im rechten unteren Eck. Der gesamte linke und obere Bereich bleibt komplett leer, sodass das Bild optisch stark nach unten rechts „kippt“. Die Überlagerung verstärkt das Gewicht in dieser Ecke zusätzlich.

text Insgesamt entsteht eine gewisse Balance zwischen oben links und unten rechts, aber durch die Größenunterschiede und den leeren Raum im rechten oberen Bereich bleibt das Bild leicht nach unten „gezogen“. Die Überschneidung unten rechts sorgt für eine leichte Verdichtung.

text Die Anordnung sorgt für eine visuelle Balance in der Horizontalen (Mitte), aber in der Vertikalen „zieht“ das große Quadrat den Schwerpunkt stark nach unten. Der leere Raum oben links verstärkt diesen Effekt.

text Das Bild wirkt stark nach rechts unten gewichtet und ist dadurch deutlich unausgeglichen. Es entsteht eine visuelle Spannung, weil die rechten Quadrate sehr dominant sind und das Bild zu dieser Seite „kippen“ lassen. Der große weiße Raum links oben sorgt für eine gewisse Leichtigkeit, macht die Asymmetrie aber noch auffälliger.

text Das Bild wirkt insgesamt relativ ausgewogen, tendiert aber leicht zur rechten Seite. Durch die Überlappungen entsteht ein Mittelpunkt im unteren Bereich. Die Verteilung sorgt für eine harmonische Balance, da die linke Seite (durch das große grüne Quadrat) optisch ein Gegengewicht zu den beiden rechten Quadraten bildet.

text Das Bild wirkt deutlich nach rechts-unten gewichtet. Die Hauptmasse der Quadrate konzentriert sich im rechten unteren Bereich, wodurch eine Asymmetrie entsteht. Die Überlagerungen erzeugen einen dichten Schwerpunkt. Das große weiße Feld links oben wirkt fast leer im Vergleich und erzeugt visuelle Spannung, weil der Blick nach rechts unten gezogen wird.

text Dieses Bild wirkt insgesamt unausgewogen. Das kleinste Quadrat oben links steht isoliert und bekommt viel leeren Raum. Die beiden größeren Quadrate unten rechts überlappen stark und sind gemeinsam deutlich dominanter. Dadurch entsteht ein visuelles Ungleichgewicht, da das Bild nach rechts unten „zieht“. Die Balance wäre besser, wenn die Formen gleichmäßiger verteilt oder sich die Größen stärker unterscheiden würden.

text Dieses Bild ist relativ gut ausbalanciert, obwohl die Gewichte der Quadrate unterschiedlich sind. Die beiden größeren Quadrate sind unten verteilt, was dem Bild horizontale Stabilität gibt. Das kleinere Quadrat oben rechts sorgt für einen leichten Spannungsausgleich, sodass das Bild nicht zu statisch wirkt. Insgesamt entsteht eine angenehme Balance zwischen den Größen, Positionen und der freien Fläche.

text Das Bild wirkt insgesamt etwas instabil und unruhig. Die drei Quadrate sind an die Ecken verteilt, wodurch viel leere Fläche in der Mitte bleibt. Das größere Quadrat oben links zieht das visuelle Gewicht in diese Ecke, während die beiden kleineren Quadrate rechts und unten für einen gewissen Ausgleich sorgen, aber keinen festen Schwerpunkt erzeugen. Die Komposition ist eher locker und leicht, aber es fehlt ein klarer Mittelpunkt oder eine Verbindung zwischen den Formen. Die Balance ist daher eher spannungsvoll als harmonisch.

text Dieses Bild vermittelt eine starke zentrale Balance. Die drei Quadrate überlappen sich teilweise und bilden dadurch eine Art visuelles Zentrum, das leicht nach rechts unten verschoben ist. Die Überlagerungen sorgen für eine harmonische Verbindung der Formen. Durch die Nähe der Quadrate entsteht eine gefühlte „Gruppe“, die dem Bild Stabilität gibt. Die Komposition ist insgesamt ausgeglichen, ohne dass ein Quadrat zu dominant erscheint. Der leichte Versatz nach rechts unten sorgt zudem für eine dynamische, aber dennoch stabile Wirkung. -> dieses Bild gefällt mir am besten

text In diesem Bild ergibt sich eine interessante, asymmetrische Balance. Das größte Quadrat unten rechts zieht als „Schwerpunkt“ den Blick nach rechts unten und dominiert die Komposition. Die beiden kleineren Quadrate (oben rechts und mittig links) wirken wie Gegengewichte, die dem Bild trotzdem einen gewissen Ausgleich geben, auch wenn sie weniger Raum einnehmen. Die Verteilung der Quadrate sorgt für Spannung, weil der Weißraum links oben das Bild auflockert und das Gesamtgewicht nach unten und leicht rechts verschiebt. Insgesamt wirkt das Bild dynamisch, aber nicht unausgewogen – es bleibt optisch im Gleichgewicht.

text Dieses Bild wirkt insgesamt recht ausgewogen, auch wenn die Verteilung der drei Quadrate auf den ersten Blick asymmetrisch erscheint. Das große grüne Quadrat unten rechts zieht viel Aufmerksamkeit auf sich und fungiert klar als Hauptgewicht der Komposition. Das mittlere Quadrat links in Blau bildet ein Gegengewicht im linken Bildbereich, während das andere Quadrat durch die Überlagerung mit dem großen grünen für eine interessante Verbindung sorgt. Die Schnittpunkte erzeugen zusätzliche Tiefe und Spannung. Trotz der Dominanz unten rechts bleibt das Bild im Gleichgewicht, da die beiden anderen Quadrate die große Fläche optisch „aufwiegen“. Die Balance ist subtil und lebt vom Zusammenspiel der Überlappungen.

text Die drei Quadrate sind hier deutlich zweigeteilt: Zwei kleinere, sich überlappende Quadrate unten links, und ein großes, kräftig blaues Quadrat im rechten Bildbereich. Die Überlappung und Ballung links unten schafft dort eine visuelle Verdichtung und einen „Schwerpunkt“, obwohl die Quadrate dort kleiner sind. Das große Quadrat auf der rechten Seite schafft jedoch ein klares Gegengewicht. Die Komposition wirkt dadurch spannend und leicht asymmetrisch, bleibt aber dennoch ausgewogen – vor allem, weil der Abstand der beiden Gruppen zur Bildmitte etwa gleich groß ist. Interessant ist, dass die Balance hier nicht über die Größe, sondern durch die Gruppierung der Formen erreicht wird.

text Das Bild zeigt eine klare Gewichtung nach rechts unten, wo sich alle Quadrate befinden. Die Überlappungen verstärken dort die visuelle Masse, sodass dieser Bereich sehr dominant wirkt. Die Komposition wirkt insgesamt etwas unausgewogen, da das Gewicht stark in der rechten unteren Ecke liegt und die linke Seite fast leer ist. Dies führt zu einer dynamischen, aber nicht ausgewogenen Balance.

text Die drei Quadrate sind gut verteilt, ohne dass eine Seite deutlich schwerer wirkt. Das große grüne Quadrat links unten erzeugt eine starke visuelle Masse, die durch das große blaue Quadrat oben rechts ausgeglichen wird. Das kleinere grüne Quadrat rechts unten sorgt für eine leichte Verschiebung des Schwerpunkts nach rechts, wirkt aber nicht dominant genug, um die Balance zu stören. Insgesamt entsteht ein harmonisches und ruhiges Gleichgewicht zwischen den Formen, das meiner Meinung nach als angenehm ausgewogen wahrgenommen wird.

text Die drei Quadrate sind unten rechts gruppiert, wodurch die rechte untere Bildecke visuell stark belastet wird. Das große grüne Quadrat zieht durch seine Größe die Aufmerksamkeit auf sich, während das große blaue Quadrat rechts oben und das mittlere grüne Quadrat unten links durch Überlappung eine gewisse Gewichtung hinzufügen. Insgesamt wirkt das Bild nicht ausgewogen, da der linke obere Bereich leer bleibt und die Gewichtung nach rechts unten stark konzentriert ist. Diese ungleiche Verteilung erzeugt eine Tendenz zu einer asymmetrischen Balance mit Spannung.

Kommentare

Neue Fragen:
Wie beeinflusst die Form des Grundelements (Quadrat vs. Kreis) die visuelle Balance?
Quadrate haben scharfe Kanten und klare Begrenzungen, während Kreise fließendere, weichere Formen sind. Wie wirkt sich das auf die Wahrnehmung der Balance aus?
Welche Rolle spielt die Größe der Quadrate im Verhältnis zueinander und zum Bildraum?
Führt eine größere Differenz in den Quadratgrößen zu einer stärkeren Wahrnehmung von Gewichtung und Balance?
Wie beeinflusst die Anordnung (Position und Überlappung) der Quadrate die Balance?
Wird Balance eher durch Symmetrie oder durch ausgeglichene asymmetrische Gewichte erreicht?
Wie wirkt sich die Farbwahl und Transparenz der Quadrate auf die Balancewahrnehmung aus?
Können Farbe und Transparenz als zusätzliche Gewichtungsfaktoren genutzt werden?
Inwieweit verändert sich die Balanceempfindung durch die Anordnung in Relation zur Bildmitte oder zu den Bildrändern?

Unterschiede im Vergleich zu den Kreisen:
Form: Quadrate wirken durch ihre Ecken und Kanten klarer und definierter, während Kreise sanfter und fließender erscheinen.
Gewichtswahrnehmung: Quadrate erzeugen oft eine stärkere visuelle „Schwere“, Kreise wirken leichter und dynamischer.
Balance: Bei Quadraten fällt es mir schwerer, eine natürliche Balance zu erzeugen, da sie weniger organisch sind und klarere visuelle „Stopps“ haben. Kreise lassen sich oft harmonischer verteilen.
Raumwirkung: Kreise erzeugen durch ihre Rundung oft einen offeneren und weicheren Raum, Quadrate begrenzen den Raum stärker.
Überlappung: Bei Kreisen wirkt Überlappung oft transparenter und fließender, bei Quadraten härter und strukturierter.

Code

void setup() {
  size(800, 800); // Größe als feste Zahl, nicht mit Variablen!
  noLoop();
  generateAll();
}
void draw() {
}
float balanceScore(float[] xs, float[] ys, float[] rs) {
  float area1 = PI * sq(rs[0]);
  float area2 = PI * sq(rs[1]);
  float area3 = PI * sq(rs[2]);
  float totalArea = area1 + area2 + area3;
  float centerX = (xs[0]*area1 + xs[1]*area2 + xs[2]*area3) / totalArea;
  float centerY = (ys[0]*area1 + ys[1]*area2 + ys[2]*area3) / totalArea;
  float dx = centerX - width/2;
  float dy = centerY - height/2;
  return sqrt(dx*dx + dy*dy);
}
void generateAll() {
  int totalImages = 16;
  int w = width;
  int h = height;
  int minR = 60;
  int maxR = 220;
  int bestIndex = -1;
  float bestBalanceScore = 999999;
  PImage[] imgs = new PImage[totalImages];
  float[] balanceScores = new float[totalImages];

  for (int i = 0; i < totalImages; i++) {
    PGraphics pg = createGraphics(w, h);
    pg.beginDraw();
    pg.background(255);
    pg.noStroke();

    float[] xs = new float[3];
    float[] ys = new float[3];
    float[] rs = new float[3];

    for (int k = 0; k < 3; k++) {
      rs[k] = random(minR, maxR);
      xs[k] = random(rs[k], w - rs[k]);
      ys[k] = random(rs[k], h - rs[k]);
    }

    for (int k = 0; k < 3; k++) {
      pg.fill(0, 100 + k*60, 200 - k*80, 180);
      pg.rect(xs[k], ys[k], rs[k]*2, rs[k]*2);
    }

    float score = balanceScore(xs, ys, rs);
    balanceScores[i] = score;
    if (score < bestBalanceScore) {
      bestBalanceScore = score;
      bestIndex = i;
    }

    pg.endDraw();
    imgs[i] = pg;
    pg.save("output/U0210_Squares_" + nf(i+1,2) + ".png");
  }
  image(imgs[bestIndex], 0, 0);
  noFill();
  stroke(255,0,0);
  strokeWeight(20);
  rect(0, 0, w, h);

  saveFrame("output/U0210_best_marked.png");
}