U0411 Ein Parameter ändern - Teil 1
Aufgabenstellung
Verändern Sie ein selbst gewähltes grafisches oder geometrisches Element, in einem 4x4 cm (oder 180 px) Kästchen plaziert, in sieben Schritten parametrisch von links nach rechts. Den Parameter den sie schrittweise verändern, legen sie selbst fest. Es bietet sich an, im ersten Schritt mit einem regelmäßigen Raster zu arbeiten.
Dokumentieren Sie Ihr Ergebnis im digitalen Skizzenbuch. Erläutern Sie Ihre Vorgehensweise. Schreiben Sie eine Selbsteinschätzung der Ergebnisse.
Lernziel: Abstraktionsvermögen, (geo-)metrisches Gefühl, Genauigkeit/Präzision
Umsetzung

Kommentare
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Auswahl des Parameters und Grundelementes
Für meine Reihe habe ich das grafische Grundelement „Kreis“ gewählt. Als zu verändernden Parameter habe ich die Größe des Kreises (Durchmesser bzw. Fläche) ausgewählt. Alle anderen Eigenschaften – Position (zentriert), Farbe (hellblau), Form (perfekter Kreis) – wurden konstant gehalten. -
Umsetzung der sieben Schritte
Ich habe sieben nebeneinanderliegende Quadrate verwendet und in jedes einen Kreis mittig gesetzt. Der Kreis wächst von links nach rechts in gleichmäßigen, nachvollziehbaren Stufen.
Die Veränderung ist linear und gut kontrollierbar: Jeder nächste Kreis ist ein Stück größer als der vorherige.
Das Grundraster der Kästchen habe ich als Hilfsmittel zur präzisen Platzierung und Vergleichbarkeit genutzt. -
Technische Umsetzung
Ich habe darauf geachtet, dass die Kreise exakt zentriert sind und die Zunahme wirklich gleichmäßig erfolgt.
Das Arbeiten mit festen Rastern unterstützt die Genauigkeit und macht die Unterschiede der Parameterveränderung klar sichtbar.
Klarheit und Nachvollziehbarkeit:
Die Entwicklung ist eindeutig ablesbar. Der Übergang von klein zu groß wirkt logisch und gleichmäßig, was das Prinzip einer parametrischen Veränderung sehr gut illustriert.
Visuelle Wirkung:
Die Bildreihe wirkt geordnet, ruhig und mathematisch präzise. Das einfache Grundelement Kreis unterstützt die Konzentration auf den Parameter „Größe“ und lenkt nicht ab.
Abstraktionsvermögen:
Es wird deutlich, wie stark ein einziger Parameter die Wirkung eines einfachen grafischen Elements beeinflussen kann. Mit jeder Stufe nimmt die Dominanz des Kreises im Feld zu.
Präzision:
Durch das Raster und die exakte Zentrierung ist das Ergebnis technisch und optisch sauber. Das hilft auch dabei, die Veränderung wirklich nur auf einen Parameter zu beschränken.
Mögliche Erweiterung:
Man könnte alternativ den Radius nicht linear, sondern z.B. exponentiell anwachsen lassen, um andere Wirkungen zu untersuchen. Ebenso könnten andere Parameter (Farbe, Transparenz, Position, Form) einzeln durchdekliniert werden.
Code
void setup() {
size(7*180, 180); // Sieben Felder nebeneinander
noLoop();
}
void draw() {
background(255);
int steps = 7;
int boxSize = 180;
for (int i = 0; i < steps; i++) {
float x = i * boxSize;
// Radius variiert von 20 bis 80 px
float r = map(i, 0, steps-1, 20, 80);
// Feld zeichnen
stroke(200);
noFill();
rect(x, 0, boxSize, boxSize);
// Kreis zeichnen
fill(100, 160, 255, 180);
noStroke();
ellipse(x + boxSize/2, boxSize/2, r*2, r*2);
}
// Bild als Screenshot speichern
saveFrame("output_U0411_parametric_####.png");
}