U0102 Die Linie - Dichte
Aufgabenstellung:
Zeichne je 5 Linienregime für Verlaufsvarianten gerade, rund, eckig. Dabei soll jedes Linienregime in seiner Dichte variieren. Vergiss dabei nicht: Der Punkt treibt die Linie.
Mein Ergebnis:
Für diese Aufgabe habe ich mich entschieden, mein Ergebnis eher einfach zu halten, indem ich bei jedem Regime denselben Bleistift verwendet und versucht habe, die Linienverläufe ähnlich zu gestalten, um eine gute Vergleichsbasis zu schaffen.
Ich begann mit dem, was ich für einen einigermaßen dichten Anfang hielt, merkte jedoch spätestens beim dritten Regime, dass ich noch dichter werden musste als ich ursprünglich dachte.
Mit der zunehmenden Dichte wurde es immer schwieriger, sicherzustellen, dass sich die Linien nicht überlappen. Ab einem bestimmten Punkt - insbesondere beim letzten Regime - wurde es quasi unmöglich, ohne mit ein Lineal zu arbeiten, was jedoch den Zweck, dass „der Punkt führt die Linie“, nicht folgen würde.
Die Unterschiede zwischen dem am stärksten und am wenigsten dichten Regime sind also klar am auffälligsten. Es wirkt, als würden die Linien im am wenigsten dichten Regime fast die Umrisse einer spezifischen Form andeuten, obwohl diese nicht vollständig geschlossen ist – was es der betrachtenden Person ermöglicht, die Lücken im Kopf selbst zu füllen. Im Gegensatz dazu ist die Form beim dichtesten Regime nahezu ausgefüllt. Die weniger dichten Regime überlassen somit mehr der Vorstellungskraft der Betrachtenden. Zudem erzeugen die eckigen Linien im dichtesten Regime fast eine dreidimensionale Form.
