U0115 Das Stillleben: Umrisse, Negativ- und Weißraum
Aufgabenstellung:
Zeichnen Sie mit Pinsel und Tusche oder einem dickeren Edding ein Stillleben, das sich aus drei bis sechs Gegenständen (Obst, Arbeitsmaterialien, Deko-Objekte, Gefäße, etc.) zusammenstellen. Zeichnen Sie dabei nicht linear die einzelnen Elemente des Stilllebens ab, sondern vielmehr ausschließlich den Raum und die Negativräume, also alles, was direkt an die aufgestellten Objekte angrenzt. Damit definieren sie automatisch auch die Umrisse des Stilllebens. Überprüfen sie abschließend, ob die Größenverhältnisse, Proportionen und Platzierungen der Elemente des Stilllebens wie auch des Raumes ringsum aus ihrer gewählten Perspektive korrekt abgebildet sind.
Mein Ergebnis:
Die Motive, die ich für diese Aufgabe gewählt habe, waren Objekte aus meinem Wohnzimmer. Ich habe meine Wasserflasche, eine Monstera und einen Kerzenhalter auf den Tisch vor mir gestellt und mit dem Skizzieren begonnen.
Ich habe das Gefühl, dass mir vor allem die Pflanze am besten gelungen ist. Die organische Form des Motivs erlaubte es mir, viele kleinere "Löcher" in der Skizze zu lassen, was zur Silhouette beigetragen hat. Beim Hinzufügen der Wasserflasche und des Kerzenhalters habe ich allerdings aus Versehen deren überlappende Silhouetten mit in die Skizze aufgenommen – das war ein Fehler meinerseits.
Diese Aufgabe war ziemlich interessant, da es definitiv eine andere Erfahrung war, sich auf die äußeren Ränder des Objekts zu konzentrieren, anstatt auf die Details selbst. Insgesamt zeigt sich, dass auch mit wenig bis gar keinen Details ein Motiv in einem Bild deutlich erkennbar sein kann.

