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Reflexion 1:

Die Dokumentation dieser Übungen ist anders aufgebaut, als der Rest. Das liegt daran, das ich in diesen Übungen einen entscheidenden Fehler gemacht habe, der mir mehr über mich, meine Arbeitsweise und Schwierigkeiten gelehrt hat, als über den Aufbau von Linien und ihr Verhältnis. Wenn die Zeit reicht, wovon ich stand Jetzt icht ausgehe, mache ich sie nocheinmal neu und lasse dieses Dokument als Prozessdokumentation stehen. Besagter Fehler betrifft den Umgang mit den Blätten. Ich habe, wie Später im Bilder Abschnitt zu sehen ist, A3 Blätter mehrfach gefaltet und die Übungen fortlaufend auf kleinen Quadraten bearbeitet. Hierbei habe ich nicht in Serien unterteilt und Aufgaben auf mehrere Blätter aufgeteilt. Im Resultat wirkt eine einzelne Darstellung beispielsweise zwei Linien zueinander nicht als einzelnes, sondern es ergibt sich ein für mich unordnenbarer Haufen an Farb- und Struktureindruck. Ich bin mir sicher, dass das nicht Ziel dieser Übungen war, am schlimmsten ist jedoch, dass ich hierdurch meine Dokumentationsarbeit und Gedanken zu diesen Übungen nicht struktirieren konnte.

Ich lerne, denke und arbeite räumlich und die Verdichtung mehrerer Sachverhalte auf ein Blatt hat mich bei jeder Betrachtung aufs neue in die exikutive Dysfunktion getrieben. Ich habe die Dokumentation der Übungen 7 mal begonnen, und bin nichteinmal zwei Kacheln weit gekommen, bis ich mich für diesen Ansatz entschieden habe. Das hatte eine Blockade beim heransetzen an die Dokumentation zufolge und meine üblichen Strategien des Verortens auf Tischen und in Schachteln zur Strukturierung ist gescheitert, weil in Einzelkacheln die Aufgaben viel zu viele Einzelbilder haben, um sie auf einmal im Kopf zu Überblicken, und das aufbrechen in Teilaufgaben in veschiedene Orte aufgrund der Blattstruktur nicht möglich war.

Auch war die Farbkombi grün/neon Orange bedeutend schlecht gewählt. Ich empfinde diese als überreizend und hätte diese Übung im Nachhinein gerne anders angegangen.

Es folgen die Aufgabenstellungen, die Bilder der Bearbeitung und die Reflexion im Allgemeinen über die Bearbeitung.

U0101 Die Linie - Richtungsverlauf

Wie die Musik ihre Töne, die Sprache ihre Laute und Schriften, so hat auch das Bild seine Gestaltungs- und Formelemente. Diese ein Bild konstruierenden Faktoren sind:

  • Punkt
  • Linie
  • Fläche
  • Format
  • Farbe

Von diesen Faktoren ist der Punkt der Ort und die Linie der Weg. Egal in welcher Richtung man den Punkt weiterführt, entwickelt er sich zur Linie.

a) Erstelle drei Serien mit je 5 Linienvarianten. Entwickle die Linie vom Punkt mit Richtungsverlauf: gerade, rund, eckig.

b) Erstelle weitere 5 Linien mit einer Verlaufsänderung.

c) Erstelle weitere 5 Linien mit zwei Verlaufsänderungen.

U0102 Die Linie - Ausdehnung

Neben Richtungsverlauf und Dichte können können Linien auch eine Ausdehnung haben. Zeichnen Sie 5 Linien mit unterschiedlicher Ausdehnung.

U0103 Die Linie - Dichte

Zeichne je 5 Linienregime für Verlaufsvarianten gerade, rund, eckig. Dabei soll jedes Linienregime in seiner Dichte variieren. Vergiss dabei nicht: Der Punkt treibt die Linie.

U0104 Zwei Linien - Richtungsverlauf

Erstelle eine Serie von 3x5 Linienpaaren. Jede Linie (gerade, rund, eckig) hat genau eine Verlaufsänderung. Setze die Paare in 3 verschiedene Bezüge zueinander.

Bilder:

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Reflexion 2:

Dinge mit denen ich nicht zufrieden bin:

- Die Fotos
    - Sie sind unachtsam aufgenommen. Ich hatte ursprünglich geplant die einzelnen Quadrate separat zu cropen und den Aufgaben zuzuordnen, entsprechend habe ich nur eine Aufnahme gemacht. Durch die fehlgeschlagene Zuordnung wirkt jetzt jedoch kein Linienregime einzeln, sondern ein Wall an überforderung auf einmal.
- Die Farbwahl
    - Das Grünpastel finde ich eigentlich angenehm. Die Linien sind ausdrucksstark und wirken organisch. Besonders die Verbindung aus Rundungen und harten Kanten wie in Bild 4 finde ich sehr beruhigend und ansprechend. Hierdurch verschwimmen die Linien jedoch zu einem Objekt und die Wirkung der Linien zueinander geht verloren. Ich vermute es liegt an der recht dicken Strickbreite im Vergleich zum Abstand der Linien zueinander und dass die Linien nicht deckend sind. Die einzelnen Punkte der Linien emergieren erst zur vollen Linie, ein verschwimmen in ein einzelnes Objekt scheint dann ein Kurzer weg. Tinte oder Bleistift wären vermutlich besser geeignet gewesen um die Wirkung von Linien zueinander zu erforschen.
    - Das Neonorange ist einfach grausam.
- Das aufbringen mehrerer Linienregiemen auf einem Blatt.
    - Führte zu mentaler Überforderung.

Dinge mit denen ich zufrieden bin:

- Das Zeichnen mit den Ölpastelkreiden
    - Die Linien wirken fließend und die Instabilität im Zeichnen wird etwas überdeckt.
    - Die Linien wurden überraschend schwungvoll und gleichmäßig. Kanten und Geraden sind gut zu erkennen, die Übergänge von Gerade zu Rundung sind mir im allgemeinen gut gelungen.