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U0114 Die Blindzeichnung

Suchen Sie sich einen Zeichenparterin und platzieren Sie sich gegenüber, sodass Sie sich gut sehen können. Sind Sie allein, nutzen Sie einen Spiegel oder ein interessantes Vorbild.

Nehmen Sie ein Zeichengerät Ihrer Wahl, am besten eines, mit dem Sie durchgehend zeichnen können (Bleistift, Fineliner, etc.) oder probieren Sie verschiedene Geräte aus. Als Untergrund wählen Sie ein ausreichend großes Papierformat. Achtung: Sie dürfen beim Zeichnen nicht auf ihr Blatt sehen! Schauen sie stattdessen den/die zu Portraitierende*n genau an und fühlen sie gleichzeitig die Linie, die sie auf ihrem Format beschreiben.

Wenn sie durcheinander kommen, macht nichts. Machen Sie weiter! Probieren sie mehrere Portraits und andere Positionen aus. Sie können auch Objekte blind zeichnen. Dokumentieren sie ihr Ergebnis.

Lernziel: unverkrampftes Zeichnen, Kontrollzwang abschaffen, den Zufall als Gestaltungsmittel zulassen

Dauer: max. 5 Minuten pro Zeichnung

Blindzeichnung

Blindzeichnung

Werkzeuge:

- Füllfederhalter
- Papier

Reflexion:

Lernziel nicht erreicht. Ich habe ohnehin keinen wirklichen Kontrollzwang beim Zeichnen und die Blindzeichnung hatte nur das Resultat, dass ich das bereits gezeichnete Bild vergessen habe und die Zeichnung nicht mehr mit der angemessenen Ernsthaftigkeit betrachten und betreiben konnte. Außerdem hat der Füllfederhalter beim ersten Versuch nicht gezeichnet und ich hatte keine Möglichkeit das zu erkennen. Bei einem Gespräch ist das eine sehr gute Kennenlernübung und Lockert die Atmosphäre, einen gestalterischen Wert sehe ich darin nicht. Das wäre vermutlich anders, wenn einzelne Zufallsmomente (z.B. Farbklekser) als Ausgangspunkt für eine Gestaltung dienen, aber eine reine Blindzeichnung hat mir nicht viel gebracht.