U0802 Recherche Verbindungen von Räumen
Gehen Sie in Bamberg auf die Suche von räumlichen Verbindungen. Suchen Sie ein "Merge" (Terminologie Thiel). Versuchen Sie sich dieser Qualität bewusst zu werden für Ihre späteren Entwürfe. Beobachten Sie die natürliche Situation. Laufen Sie die Merges von allen möglichen Richtungen ab, um diese zu verstehen. Versuchen Sie zu erfühlen, wie ein Area oder Run in ein anderen Run oder Area überfließt.
Suchen Sie ein "Port" (Terminologie Thiel) und wiederholen sie die Begehung wie oben. Wie fühlt sich diese Verbindung an? Wie ist diese baulich realisiert? Wiederholen Sie mit den Verbindungstyp "End".
Dokumentieren sie jeweilige Verbindungen mit mehreren Fotos und einer Kartenansicht und dokumentieren Sie ihre eigenen wahrgenommenen Erlebnisqualitäten und bauliche Umsetzung.
Merges:

Ports:

Ends:

Reflexion:
Es war garnicht so einfach, einen aussagekräftigen Merge zu finden. Das liegt natürlich zum einen daran, dass Merge alles ist, was nicht klar Port oder End und damit von Natur aus wage ist. Zum anderen lassen sich aus Augenhöhe schwer gesamte Plätze fotographieren, sodass die Verbindung zweier Areas deutlich werden.
Beim ersten Bild im Merge endet ein Run in einer sich verbreiternden Manier in eine Area, also ohne klaren Bruch. Gekreuzt wird diese Area durch einen Run, der sich aber ebenfalls nicht klar begrenzt anschließt. Zuletzt geht diese Area in eine Weitere per Merge über, und diese merged dann in einen weiteren Run, an der Mensa vorbei. Ich würde argumentieren, dass es sich bei diesem Übergang nicht um einen Port handelt, da die rechte Begrenzung des Runs auch die Begrenzung der Area davor bildet. Diese rechte Begrenzung ist einige Meter hinter des Beginns des Runs rechts zuende und eine weitere Begrenzung bildet, etwas nach rechts versetzt, den neuen Run. Aus dieser Perspektive und gemäß Raumempfinden bei Durchschreitung handelt es sich um einen Run und Run und Area können, sollte ich das richtig verstanden habe, nicht mergen. Betrachtet man aber den bereich zwischen linker Begrenzung, an der die Ecke der Mensa die Stirnseite der Area bildet und rechter Begrenzung bis zum Abfall nach rechts und jeweils Senkrechten zwischen den Ecken, handelt es sich um einen Bereich, der nicht doppelt so lang, wie breit ist. Damit handelt es sich um einen Area - Area übergang, der gemerget werden kann. Und es wird keine Verengung von beiden Seiten, die einen Besucherstrohm verlangsamen würde, gebildet. Stattdessen gliedern sich diesen Ort begehende in die neue Area ein. Bild 2 beim Merge ist begrenzt durch den Grünstreifen links, der Merge offensichtlich, gleiches gilt für den Übergang zum rechten Run bei Bild 3. Bei Bild 4 mergeen zwei Areas an Baum und Stein Links, und die Constriction zwischen linker und rechter Häußerecke bilden einen Port zu einem Run.
Bild 1 der Ports hat einen Port von Area zu run auf der linken und einen von Area zu Area auf der rechten Seite. Bild 2 hat zwar auch nur auf einer Seite eine Verengung, aber der Run ist klar erkannbar und die Verengung im Vergleich zur Area Größe beträchtlich. Entsprechend würde ich hier einen Port annehmen.
Bilder 1 und 2 der Ends sind offensichtlich. Bei Bild 3 mergeen zunächst zwei Runs und verengen sich zu einem End, das durch eine harte Kante zwischen Hegelhaus und Pfahlplätzchen gebildet wird.